{"id":513,"date":"2008-04-24T16:02:00","date_gmt":"2008-04-24T15:02:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stefanwiedenmann.eu\/ich-und-mein-kobe-steak\/"},"modified":"2008-04-24T16:02:00","modified_gmt":"2008-04-24T15:02:00","slug":"ich-und-mein-kobe-steak","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stefanwiedenmann.eu\/?p=513","title":{"rendered":"Ich und mein Kobe-Steak"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size:85%; font-family:arial;\"><\/p>\n<div align=\"justify\">F\u00fcr meine Japan Reise habe ich mir nicht viel vorgenommen, aber in Kobe eines der sagenumwobenen Steaks zu verdr\u00fccken, war eines der wichtigsten Ziele. Doch ebenso, wie sich meine Vorfreude im Lauf meiner Reise immer mehr aufgebaut hat, will ich auch beim Berichten erst einmal Klein anfangen. Nach einer herrlichen Nacht im Lamp no yade (Im hei\u00dfen Wasser den Kopf in den Nacken zu legen und da nur Sterne zu sehen hat was) stellten wir uns am Morgen einem traditionell japanischen Fr\u00fchst\u00fcck. Als politisch korrekte Touristen wollten wir landestypisch den Tag beginnen, doch so sehr ich mich bem\u00fche, an allem etwas tolles zu finden, ein J\u00fcnger des japanischen Fr\u00fchst\u00fccks werde ich nicht. Selbst die sch\u00f6nste Pr\u00e4sentation \u2013 optisch war das Essen wie immer eine Meisterleistung \u2013 macht aus den Zutaten nichts anderes. Und roher Fisch, ein halbrohes, in Sojabrei schwimmendes Ei, diverse kleine Tintenfische samt Tentakeln, Reis trockenen Algen und ein paar T\u00f6pfchen mit undefinierbarem Schleim kommen am Abend noch einigerma\u00dfen erfreulich daher, aber f\u00fcr meinen empfindlichen Morgen-Magen war das eine harte Herausforderung. Irgendwann zwischen dem halbrohen Ei und ein paar Tentakeln machte mein Bauch ein paar unruhige Spr\u00fcnge, und ich nahm die seelischen Qualen eines nicht leergegessenen Tellers in Kauf, da R\u00fcckw\u00e4rtsessen bei Tisch noch schlechter gewesen w\u00e4re.<\/div>\n<p><\/p>\n<div align=\"center\"><a href=\"http:\/\/stefanwiedenmann.eu\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/1_PaperArt-1-1.jpg\"><img decoding=\"async\" style=\"display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;\" src=\"http:\/\/www.stefanwiedenmann.eu\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/1_PaperArt-450x337.jpg\" border=\"0\" alt=\"\"id=\"BLOGGER_PHOTO_ID_5192829120184876386\" \/><\/a><br \/><i>Diese gefalteten Papiertiere leisteten uns am Bahnhof von Anizuma Gesellschaft.<\/i><\/div>\n<p><\/p>\n<div align=\"justify\">Anschlie\u00dfend brachte uns das \u00e4ltere Ehepaar zum n\u00e4chsten Bahnhof. Ein Gastgeschenk unsererseits lehnten sie strikt ab, und wir mussten ziemlich k\u00e4mpfen, um nicht auch noch ihren Regenschirm als Geschenk zu bekommen. Wir waren im Onsen bereits eine halbe Sensation, da dieses Hotel ein sehr exklusiver R\u00fcckzugsort f\u00fcr besserverdienende Japaner ist, und wir abgek\u00e4mpft mit unseren Rucks\u00e4cken dort eingetroffen waren. Die selbe Reaktion riefen wir dann in Kobe hervor, als wir frohgemut gegen 18:00 mit unserem schweren Gep\u00e4ck im Kreuz in die Lobby des Kobe Crown Plaza Hotels einr\u00fcckten.<\/div>\n<p><\/p>\n<div align=\"center\"><a href=\"http:\/\/stefanwiedenmann.eu\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/3_Hotel_Lobby-1-1.jpg\"><img decoding=\"async\" style=\"display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;\" src=\"http:\/\/www.stefanwiedenmann.eu\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/3_Hotel_Lobby-450x337.jpg\" border=\"0\" alt=\"\"id=\"BLOGGER_PHOTO_ID_5192829145954680194\" \/><\/a><br \/><i>Die Lobby des Kobe Crown Plaza. Da ein Dreibettzimmer kaum teurer als eine Jugendherberge ist, fiel uns die Wahl nicht schwer.<\/i><\/div>\n<p><\/p>\n<div align=\"justify\">Zwischen den in feine Anz\u00fcge gepackten Gesch\u00e4ftsleuten wirkten wir in der riesigen Empfangshalle ziemlich fehl am Platze. Mit typisch japanischem Understatement wurden wir zu unserem Zimmer im 29sten Stock gebracht, wobei sich der Angestellte noch mehrfach daf\u00fcr entschuldigte, dass unsere Unterkunft so bescheiden sei. Klar, gute 30 m\u00b2, ein komplettes Unterhaltungsset aus Fernseher, Computer und Spielekonsole, Minibar und Panoramablick sind  lausig f\u00fcr umgerechnet 40 \u20ac pro Nase&#8230;<\/div>\n<p><\/p>\n<div align=\"center\"><a href=\"http:\/\/stefanwiedenmann.eu\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/2_Kobe_From_Above-1-1.jpg\"><img decoding=\"async\" style=\"display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;\" src=\"http:\/\/www.stefanwiedenmann.eu\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/2_Kobe_From_Above-450x337.jpg\" border=\"0\" alt=\"\"id=\"BLOGGER_PHOTO_ID_5192829137364745586\" \/><\/a><br \/><i>Die Aussicht aus unserem Zimmer. Da lassen wir nochmal Gnade vor Recht ergehen&#8230;<\/i><\/div>\n<p><\/p>\n<div align=\"justify\">So, langsam neigt sich das Vorspiel dem Ende zu. Ich empfehle sehr, den folgenden Teil nicht hungrig zu lesen, oder wenn man gerade in einer Kantine Essen war. Zuerst einmal wollen wir uns der Theorie widmen: Die Stadt Kobe ist neben dem Erdbeben vor allem f\u00fcr ihr Rindfleisch bekannt. Kobe-Rinder bekommen Kirin-Bier zugef\u00fcttert und werden jeden Tag von Hand mit Bier massiert. Das Resultat ist ein sehr fein gemasertes Fleisch. Soviel Handarbeit hat ihren Preis, und ein Kilo Steakfleisch mittlerer Qualit\u00e4t kostet in Europa ca. 260 \u20ac. Wie es der Zufall so will, befindet sich 26 Stockwerke unter unserem Zimmer im riesigen Komplex des Crown Plaza eines der besten Steak Restaurants von Kobe, das Wakkoqu.<\/div>\n<p><\/p>\n<div align=\"center\"><a href=\"http:\/\/stefanwiedenmann.eu\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/4_Restaurant_Wakkoqu-1-1.jpg\"><img decoding=\"async\" style=\"display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;\" src=\"http:\/\/www.stefanwiedenmann.eu\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/4_Restaurant_Wakkoqu-450x337.jpg\" border=\"0\" alt=\"\"id=\"BLOGGER_PHOTO_ID_5192829158839582098\" \/><\/a><br \/><i>Der Eingang zum Paradies. Wirklich!<\/i><\/div>\n<p><\/p>\n<div align=\"justify\">Wie es sich f\u00fcr ein hochklassiges Restaurant geh\u00f6rt, wurde man nicht mit so etwas ordin\u00e4rem wie einem ausgeh\u00e4ngten Men\u00fc bel\u00e4stigt. Statt dessen wurde man gleich von seinem privaten Koch begr\u00fc\u00dft, und an einen der drei Tische im Lokal gebracht, die alle \u00fcber eine integrierte Heizplatte verf\u00fcgen.<\/div>\n<p><\/p>\n<div align=\"center\"><a href=\"http:\/\/stefanwiedenmann.eu\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/5_Cook_at_Work-1-1.jpg\"><img decoding=\"async\" style=\"display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;\" src=\"http:\/\/www.stefanwiedenmann.eu\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/5_Cook_at_Work-337x450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\"id=\"BLOGGER_PHOTO_ID_5192829167429516706\" \/><\/a><br \/><i>Der Koch am Nachbartisch bei der Arbeit.<\/i><\/div>\n<p><\/p>\n<div align=\"justify\">Unser Koch war Yasuhiko Matsushita, ein hoch gewachsener Japaner, der mit einer Leichtigkeit arbeitete, die nur von seinem K\u00f6nnen \u00fcbertroffen wurde. Die Wahl des Gerichtes beschr\u00e4nkt sich im Endeffekt nur auf die Qualit\u00e4t des Fleisches, denn in diesem Restaurant wird NUR Steak von Kobe-Rindern angeboten.<\/div>\n<p><\/p>\n<div align=\"center\"><a href=\"http:\/\/stefanwiedenmann.eu\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/6_Our_Table-1-1.jpg\"><img decoding=\"async\" style=\"display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;\" src=\"http:\/\/www.stefanwiedenmann.eu\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/6_Our_Table-450x337.jpg\" border=\"0\" alt=\"\"id=\"BLOGGER_PHOTO_ID_5192829906163891634\" \/><\/a><br \/><i>Max und Andi bei der Men\u00fc-Wahl. Im Angebot: Steak, Steak und \u00e4h Steak.<\/i><\/div>\n<p><\/p>\n<div align=\"justify\">Meine Freunde bestellten das Standard-Steak, w\u00e4hrend ich nach der &#8218;Wie oft bin ich schon beim Kobe-Steak Essen&#8216; Strategie das Premium St\u00fcck von der Lende w\u00e4hlte. Yasuhiko-San orderte unser Fleisch aus der K\u00fcche und stellte uns die Steaks umfangreich vor: Maserung, Aroma, vorgeschlagene Zubereitung \u2013 bei den meisten arrangierten Ehen in Japan wird der  Partner wohl weniger liebevoll pr\u00e4sentiert.<\/div>\n<p><\/p>\n<div align=\"center\"><a href=\"http:\/\/stefanwiedenmann.eu\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/7_The_Steaks-1-1.jpg\"><img decoding=\"async\" style=\"display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;\" src=\"http:\/\/www.stefanwiedenmann.eu\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/7_The_Steaks-450x337.jpg\" border=\"0\" alt=\"\"id=\"BLOGGER_PHOTO_ID_5192829910458858946\" \/><\/a><br \/><i>Unsere Steaks, im Vordergrund die Lende, dahinter das Standard-St\u00fcck f\u00fcr 2 Personen.<\/i><\/div>\n<p><\/p>\n<div align=\"justify\">Nach der Vorstellung machte sich unser Koch geschickt ans Werk. Die Steaks wurden zuerst sorgf\u00e4ltig tranchiert. Dabei achtete Yasumo darauf, die besten St\u00fccke herauszuarbeiten. Das Fett lagerte er gesondert, da es als Geschmackstr\u00e4ger gezielt f\u00fcr den weiteren Bratvorgang eingesetzt wurde. Nachdem alles sortiert war, wurde zuerst das Fett auf der hei\u00dfen Platte scharf angebraten. Einen k\u00f6stlichen Duft stieg uns in die Nasen, als der Saft brutzelnd nach Au\u00dfen trat. In dem feinen Aroma-Film, der sich so auf der Platte bildete, briet Yasuhiko die erste Portion Steak heraus. Gewandt warf er die ersten zwei Filet-St\u00fccke auf die Platte, und wendete sie auf alle Seiten, bis das Fleisch zischend ein helles Braun angenommen hatte. Mit drei blitzschnellen Hieben wurde das Steak portioniert und mit Hilfe der Kochschieber auf unsere Teller bef\u00f6rdert.<\/div>\n<p><\/p>\n<div align=\"center\"><a href=\"http:\/\/stefanwiedenmann.eu\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/8_Steak_Done-1-1.jpg\"><img decoding=\"async\" style=\"display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;\" src=\"http:\/\/www.stefanwiedenmann.eu\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/8_Steak_Done-450x337.jpg\" border=\"0\" alt=\"\"id=\"BLOGGER_PHOTO_ID_5192829919048793554\" \/><\/a><br \/><i>Nein, dieses Bild sagt gar nichts aus. Echt nicht. Man muss sich einen dieser kleinen Klumpen Gl\u00fcck in den Mund schieben, um es zu verstehen&#8230;<\/i><\/div>\n<p><\/p>\n<div align=\"justify\">W\u00e4hrend unser Koch eine Schale mit Karotten, Bohnen und weiterem Gem\u00fcse holte, das er im Saft schmoren lie\u00df, griff ich ehrf\u00fcrchtig nach meinen St\u00e4bchen. Der Duft war unbeschreiblich, und ich musste schlucken, weil das Aroma mir das Wasser wie einer d\u00e4nischen Dogge im Mund zusammenlaufen lie\u00df. Zwar wurde Senf, Salz und Pfeffer zum W\u00fcrzen gereicht, aber wenn ich mir ein Lendensteak einer Kuh g\u00f6nne, die liebevoll ihr Leben lang massiert wurde, dann verderbe ich mir den Eigengeschmack nicht mit Gew\u00fcrzen.<br \/>Wie soll man nun das mit Abstand k\u00f6stlichste, zarteste, wundervollste St\u00fcck Fleisch beschreiben, das man in seinem Leben je gegessen hat? Macht es Sinn, eine Kuh mit Bier zu f\u00fcttern und sie zu massieren? Oh ja, das tut es! Ich musste mich f\u00f6rmlich zwingen zu kauen, weil ich einfach nicht wollte, das dieser Moment  jemals endet. Nicht, das es etwas gebracht h\u00e4tte, denn das Steak war derma\u00dfen zart, dass es sich ohne weiteres Zutun auf den Geschmacksknospen aufgel\u00f6st hat.<\/div>\n<p><\/p>\n<div align=\"center\"><a href=\"http:\/\/stefanwiedenmann.eu\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/9_Kirin_Beer-1-1.jpg\"><img decoding=\"async\" style=\"display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;\" src=\"http:\/\/www.stefanwiedenmann.eu\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/9_Kirin_Beer-337x450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\"id=\"BLOGGER_PHOTO_ID_5192829923343760866\" \/><\/a><br \/><i>Mit genau diesem Bier werden die Rinder massiert. Zum Trinken schmeckt es aber auch.<\/i><\/div>\n<p><\/p>\n<div align=\"justify\">Insgesamt teilte sich der Genuss auf drei G\u00e4nge auf. Immer wieder wurde uns Gem\u00fcse gereicht, das im Saft der Steaks gebraten wurde und so den sagenhaften Geschmack des Fleisches in sich aufnahm. Zus\u00e4tzlich wurden die Steak-St\u00fccke der Qualit\u00e4t nach gereicht. Wenn nach dem ersten Gang auf der Zunge eine ausgelassene Party stattfand, so war es beim dritten und letzten eine Orgie, bei der normal sofort die Polizei kommen m\u00fcsste. Beim finalen Bissen dachte ich mir nur noch, dass ich am liebsten nie mehr meine Zunge mit etwas anderem beleidigen w\u00fcrde, aber auf der anderen Seite: Etwas wirklich Besonderes zeichnet sich gerade dadurch aus, dass man es nicht immer haben kann. Mit diesen Worten m\u00f6chte ich f\u00fcr heute schlie\u00dfen, denn jetzt m\u00f6chte ich ins Bett und noch einmal von diesem Essen tr\u00e4umen!<\/div>\n<p><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr meine Japan Reise habe ich mir nicht viel vorgenommen, aber in Kobe eines der sagenumwobenen Steaks zu verdr\u00fccken, war eines der wichtigsten Ziele. 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