{"id":361,"date":"2012-06-04T09:01:40","date_gmt":"2012-06-04T08:01:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stefanwiedenmann.eu\/?p=361"},"modified":"2012-06-04T09:01:40","modified_gmt":"2012-06-04T08:01:40","slug":"tag-13-kyotoone-night-in-kyoto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stefanwiedenmann.eu\/?p=361","title":{"rendered":"Tag 13 Kyoto:One night in Kyoto"},"content":{"rendered":"<div id=\"dE_H\" style=\";width: 100%; height: 100%;\">\n<div>Da unsere Tage normal so dicht bepackt sind, dass wir gegen 2000 Uhr im Hotel auf die Betten fallen, hatte wir uns f\u00fcr den letzten Tag in Kyoto eine Abwechslung \u00fcberlegt. So verbrachten wir den Vormittag und den Gro\u00dfteil des Nachmitags im Zimmer, und machten uns dann gegen Abends auf, einmal Kyoto bei Nacht zu erkunden.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Da ich bereits am Vortag auf den Yodobashi neugierig geworden bin, eine Art Turbo-Kaufhaus f\u00fcr eher m\u00e4nnliches Publikum, erschlich ich mir mit Dackelblick eine Tour durch die interessantesten Abteilungen. So, die meisten d\u00fcrfen jetzt abschalten, denn meine Begeisterung wird \u00fcberwiegend so fesselnd sein wie eine Frau die vom Schuhekaufen erz\u00e4hlt. Nur dass Yodobashi viel viel viel besser ist!<\/div>\n<div>\n<div align=\"center\"><img decoding=\"async\" id=\"img2046c51e-fad4-4848-af94-f70fb2722754\" style=\"height: 359px; width: 540px;\" src=\"http:\/\/www.stefanwiedenmann.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/3f39907f-3a9e-4f66-b0c1-ea88a085a38b.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><em>Bereits am Eingang konnte sich der Otaku an einer opulenten virtuellen Speisekarte vorgl\u00fchen\u00a0<\/em><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jedes denkbare und auch so manches undenkbare Ger\u00e4t war hier erh\u00e4ltlich. Ob Kameras vom 10 Euro Knipser bis zur 5000 Euro Kamera mit einem Objektiv, das mit 50 Zentimeter und gut 8 kg nicht mehr richtig handlich war, ob Baus\u00e4tze f\u00fcr Gundam oder eine der anderen Dutzenden Mech Serien, die beklopptesten Japan Only Videospiele &#8211; hier fand sich alles. Besonders lustig fand ich ein PS3 Spiel in Manga Optik, dessen einziger \u00a0Inhalt es war, m\u00f6glichst erfolgreich in der Ubahn unter R\u00f6cke zu fotografieren und nicht erwischt zu werden. Oder Strip-Billard mit Schulm\u00e4dchen. Oder Tokyo Zoo, wo Tokyo als postnukleare Geisterstadt von blutr\u00fcnstigen Schosshunden beherrscht wird (in der Demo riss ein kleiner Pekinese einen Hirsch). Und all das wird nicht verstohlen unter der Ladentheke gehandelt, ich sah zwei Gesch\u00e4ftsm\u00e4nner, die auf einmal wie kleine Jungs auf und ab h\u00fcpften und sich mit gl\u00fccklichen &#8222;Sugoi&#8220; Rufen das Ubahnspiel packten. Endlich in aller Ruhe sexuell bel\u00e4stigen ohne die nervigen Anzeigen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div align=\"center\"><img decoding=\"async\" id=\"imgfcc51583-62f7-43e3-afab-111f9f2b923d\" style=\"height: 359px; width: 540px;\" src=\"http:\/\/www.stefanwiedenmann.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/8b5553e0-85cd-4b04-b601-661be04cfa62.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\n<em>Einer der vielen G\u00e4nge in der Modellbau Abteilung. Beim Kaufen bevorzugen die M\u00e4nner die Roboter mit den gr\u00f6\u00dften und meisten Kanonen.<\/em><\/div>\n<p>Ein Besuch in einem gro\u00dfen Kaufhaus ist sehr aufschlussreich, wie das Herz eines Japaners so tickt. Da ich f\u00fcr einen Hausger\u00e4te Hersteller arbeite, wollte ich nat\u00fcrlich einmal checken, wie das in Japan aussieht. Ich denke es ist genug gesagt, dass die Hausger\u00e4te Abteilung nicht einmal halb so gro\u00df war wie die Sektion, wo man sich f\u00fcr 100 Yen billiges Plastik Spielzeug aus Automaten ziehen konnte. Die wenigen verwaisten Ger\u00e4te, die keine Reiskocher waren, standen ungewollt in einer Ecke und setzten Staub an. Das liegt daran, dass die Japaner mit ihrem sparsamen Platz zu Hause keine K\u00fcche wollen.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr gibt es alle drei Meter ein kleines Lokal, und da sitzt immer jemand, der gerade isst. Und man kann es schon verstehen: Warum eine K\u00fcche und selber mit teuren Zutaten kochen, wenns um die Ecke ein Riesen Ramen f\u00fcr 450 Yen gibt?<\/p>\n<p>Da meine Frau mit meinem Robinson Crusoe Ged\u00e4chtnisbart \u00a0nicht restlos begeistert ist &#8211; ich finde ihn verwegen und man kann damit so sch\u00f6n \u00a0Japaner erschrecken &#8211; sichteten wir das ebenfalls sehr magere Rasierer Angebot. Es gab mehr elektrische Damenbart Stifte als Rasierer f\u00fcr M\u00e4nner, und das Sch\u00f6nheitsideal war merkw\u00fcrdig bis verst\u00f6rend.<\/p>\n<div align=\"center\"><img decoding=\"async\" id=\"imge4af65d1-620f-4d7b-94c5-28c4b93b4dcc\" style=\"height: 527px; width: 350px;\" src=\"http:\/\/www.stefanwiedenmann.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/f4d0e167-f640-4ee1-b515-a98a78ff574a.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\n<em>Wer w\u00fcrde sich von dieser Werbung zum Kauf animieren lassen? K\u00f6nnte aber ein Verkaufsschlager im Glockenbach Viertel sein.<\/em><\/div>\n<p>Irgendwann konnte mich Imogen dann doch von den vielen verr\u00fcckten Sachen loseisen, und wir machten uns auf zur Kawaramachi-Sanjo. Hier ein bisschen Hilfe f\u00fcr den Reisenden: Kreuzungen gro\u00dfer Strassen bestehen aus den beiden Strassen Namen. Kreuzt also Kawaramachi-Dori \u00a0die Sanjo-Dori&#8230; \u00a0Damit verl\u00e4uft man sich gleich viel seltener. F\u00fcr das tapfere Ausharren im Maennerparadies \u00a0(&#8222;Frau Wiedenmann, holen sie bitte ihren Mann bei den 3D Camcordern ab&#8220;) bekam Imogen erst einmal einen gro\u00dfen Frozen Yoghurt mit allen Schikanen. Ich glaube die Yami-Yoghurt Verk\u00e4uferin wird heute bei einem Schrein eine M\u00fcnze f\u00fcr mich werfen, da ich Imogen das Bestellsystem erkl\u00e4rte. Man w\u00e4hlt die Gr\u00f6\u00dfe der Grundportion, eines oder mehrere Toppings und eine oder mehrere So\u00dfen. \u00a0Die Verk\u00e4uferin \u00a0war sprachlos verzweifelt, da ihr Englisch Wortschatz und das pantomimische Vokabular meiner Frau dieser Aufgabe nicht gewachsen waren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div align=\"center\">\n<p><img decoding=\"async\" id=\"img3d9afd59-d2df-4503-87cd-d3d9c9b84027\" style=\"height: 359px; width: 540px;\" src=\"http:\/\/www.stefanwiedenmann.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/7a522db4-3125-46a0-a4e4-34f4040cfdcc.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<div align=\"center\"><em>Der Bestellvorgang hatte seine T\u00fccken aber am Schluss hat&#8217;s geschmeckt. Man beachte, wie gl\u00fccklich Imogen mit Essen und wie gl\u00fccklich sie ohne Essen auf den Fotos ist.<\/em><\/div>\n<p>Die Kawaramachi hat zwei sehr unterschiedliche Gesichter. Biegt man von der Hauptstra\u00dfe in die westlichen Gassen, so ist man in der Shopping Zone. Es wirkt ein wenig wie ein Einkaufszentrum in einer amerikanischen Teenie Kom\u00f6die. Herrlich ist, das selbst an einem Sonntag Abend um Neun noch viele Gesch\u00e4fte offen haben.<\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div align=\"center\"><em><img decoding=\"async\" id=\"img4d3e179d-9ca4-47ac-a07e-3126fcfd9616\" style=\"height: 359px; width: 540px;\" src=\"http:\/\/www.stefanwiedenmann.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/6059d815-4419-4e48-9bd6-bc23c09a43dd.jpg\" alt=\"\" \/><\/em><\/div>\n<div align=\"center\"><em>W\u00e4hrend die Frauen in Japan noch mit der Emanzipation k\u00e4mpfen, haben die Rentner ein eisernes Regime. Hier ein Laden mit edlen Gehstoecken, f\u00fcr den Greis der sich wieder wie ein Samurai f\u00fchlen will.\u00a0<\/em><\/div>\n<p>Richtig interessant aber ist die Ostseite der Kawaramachi. Hier ist das gesamte Nachtleben auf 2 Blocks in winzigen Gassen verstreut. Obwohl es Sonntag Abend war, str\u00f6mten die Menschen durch die Strassen. \u00a0Leider war fotografieren nicht m\u00f6glich, da alle 5 Meter ein freundlicher junger Mann im schwarzen Anzug und Tokyo Hotel look stand. Die Knaben mit dem lustigen 80er Wuschelkopf sind ein fester Bestandteil des japanischen Rotlichtmilieus und auch gerne mit der Yakuza verbandelt. Sie zu knipsen w\u00e4re mir zwar ein dokumentarisches Vergn\u00fcgen gewesen, aber es ist reine Gl\u00fcckssache, wie humorvoll das der jeweilige Kerl sieht.<\/p>\n<p>Die meisten sind ja harmlos und einfach daf\u00fcr da, den alleine gehenden Damen oder Herren einen ganz tollen Club zu empfehlen. Man darf sich aber nicht wundern, wenn das ein handfester Stripclub oder ein sogenannter Gentlemens Club ist. Wer einem &#8222;Host&#8220; bzw. &#8222;Hawker&#8220; folgt, wei\u00df in Japan normal, worauf \u00a0er sich einl\u00e4sst. Als Paar hier entlang zu gehen ist sehr angenehm, da man weder von den M\u00e4nnern noch von den Frauen angesprochen wird. Auch extrem aufgebrezelte junge Frauen standen im Spalier vor Bars mit abwechslungsreichen Namen wie &#8222;Lady&#8220; oder &#8222;Sunshine&#8220; oder auch &#8222;Sunshine Lady&#8220;.<\/p>\n<p>Allein gehende M\u00e4nner werden angeblinkert, und weil der Mann spontan soooo sympathisch ist, kann er doch mit zum T\u00e4nzen kommen. Drin verschwinden die Frauen in der Menge, und der Barkeeper pr\u00e4sentiert fr\u00f6hlich eine Rechnung von gut 100 Euro f\u00fcr ein paar Bier. Da ich im allgemeinen sehr gutgl\u00e4ubig bin, hatte man mir das bei meiner ersten Reise eingebl\u00e4ut, und in dieser Strasse konnte man das wunderbar beobachten.<\/p>\n<p>In den Strassen und Gassen wimmelte es vor gutgelaunten Japanern. Anfangs waren wir erstaunt, wieviel gelacht, gescherzt und sogar f\u00fcr japanische Verh\u00e4ltnisse schon sehr unanst\u00e4ndig H\u00e4ndchen gehalten wurde. Als dann aber zum dritten Mal ein breit grinsender Mann mit feuerroter Nase auf die Strasse stolperte, bemerkten wir, dass wir so ziemlich die einzigen nicht Betrunkenen waren. Vor allem die Frauen waren oft besser betankt als ein \u00dcbersee Frachtschiff.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div align=\"center\"><img decoding=\"async\" id=\"img1e3a9942-e414-4557-ab0a-5b2e65bc5ced\" style=\"height: 359px; width: 540px; opacity: 1;\" src=\"http:\/\/www.stefanwiedenmann.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/1cf36a60-f4f8-4ead-8c70-d796d2cef47a.jpg\" alt=\"\" \/><\/div>\n<div align=\"center\">\n<div align=\"center\"><em>Schlucken, sitzen, schmusen: Dank Alkohol enthemmt kuschelten sich viele Paare am Flussufer zusammen. Wer denkt ich \u00fcbertreibe \u00a0&#8211; jedes H\u00e4ndchen haltende Paar hatte eine Fahne, bei der jeder Kinder schon vom Einatmen einen Vollrausch bekommen hatten.<\/em><\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenigstens kl\u00e4rte diese Liebesmeile unsere Frage vom Vortag: W\u00e4hrend in Bayern die Biergestuetzte Beziehungsfindung im gro\u00dfen Stil eher auf das Oktoberfest begrenzt ist, sichert der Alkohol in Japan den Arterhalt. Das h\u00f6rt sich jetzt gemein an, aber wenn man im Kontrast sieht, wie kontrolliert, h\u00f6flich und zur\u00fcckhaltend die Menschen im Alltag sind, dass ich da schon mitleide, und dann die ausgelassene Stimmung am Abend, dann kann man sich sehr gut vorstellen, wie sich die Leute hier erstmal etwas Mut antrinken, bevors pers\u00f6nlich wird.<\/p>\n<p>Den Abend schlossen wir mit einem romantischen Verirren im Kyotoer Hauptbahnhof ab. Dieses riesige Geb\u00e4ude ist ebenso eindrucksvoll wie verwirrend, da es bis zu 10 Etagen in die H\u00f6he geht, die ohne ersichtliche Logik wild miteinander verbunden sind. Die Enwohner Kyotos m\u00f6gen den Bahnhof nicht, da er ihnen zu \u00a0wenig traditionell ist, aber bei Leuten, die bei einem Kunsthandwerksladen neben \u00a0Kalliegraphiepinseln Disney Flaggen verkaufen, wirkt so ein Argument etwas d\u00fcnn.<\/p>\n<div align=\"center\">\n<p><img decoding=\"async\" id=\"img0fa54c2b-dbf7-4421-ba59-f1aa42bdf488\" style=\"height: 359px; width: 540px;\" src=\"http:\/\/www.stefanwiedenmann.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/e2eca389-38f8-4c77-b6eb-bc6296271c50.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<div align=\"center\"><em>Eine der vielen Hallen im Bahnhof Kyotos. Hier kann man sich nach Herzenslust verlaufen.<\/em><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<p>Auf der Suche nach einem Ausgang kamen wir zu einer sch\u00f6nen Dachpassage, wie wie Perlen an einer Schnur im 10 Meter Abstand P\u00e4rchen sa\u00dfen. Wenn einfach wenig Platz ist, lernt man anscheinend, sich seine Intimsph\u00e4re auch im \u00f6ffentlichen Raum zu nehmen. Oder es kann daran liegen, dass auch hier die Augen nicht nur vom Fieber der Liebe glasig waren. Mein Mitgefuehlspreis des Abends geht an einen jungen Mann, dessen Verabredung besinnungslos an einer S\u00e4ule lag. Er sa\u00df mit geknicktem Gesichtsausdruck da, und versuchte der Frau ab und zu etwas Tee einzufl\u00f6\u00dfen. Wie muss das sein, wenn man sich bei der Verabredung nicht nur \u00fcber seine Klamotten Gedanken machen muss, sondern auch noch die perfekte Balance zwischen gemeinsamen Mut antrinken und den anderen nicht an einen Vollrausch verlieren finden muss?<\/p>\n<\/div>\n<div>Wir haben das da einfacher: Ich dr\u00fcckte die Hand meiner Frau, genoss ihr liebevolles L\u00e4cheln, und wir gingen Hand in Hand zum Hotel zur\u00fcck.<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da unsere Tage normal so dicht bepackt sind, dass wir gegen 2000 Uhr im Hotel auf die Betten fallen, hatte wir uns f\u00fcr den letzten Tag in Kyoto eine Abwechslung \u00fcberlegt. 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